Mehr(-)Wert als Zahlen - Wert, Wirkung und Nutzen von Erwachsenen- und Weiterbildung

Die Nationalen Koordinierungsstellen der Europäischen Agenda für Erwachsenenbildung und EPALE sowie ERASMUS+ Erwachsenenbildung widmen sich Fragen von Wert, Wirkung und Nutzen von Erwachsenen- und Weiterbildung.

Gleichgültig, ob öffentliche Grundförderung oder Projektmittel, Geldgeber, Auftraggeber sowie auch Lernende erwarten zunehmend von Bildungsorganisationen, dass sie die Wirkung finanzierter Projekte und Aktivitäten beschreiben und somit die investierten Summen als gerechtfertigt und erfolgreich begründen. Mit der verstärkten Forderung, den Output von Bildung messbar zu beschreiben taten und tun sich Bildungsträger bis heute schwer. Hier knüpfte die Konferenz an und stellte durchaus sehr unterschiedliche Ansätze vor, den Mehrwert von Erwachsenenbildung und Weiterbildung zu beschreiben. Sie begann bei statistisch-ökonomischen Versuchen monetärer Messung, gingen über die so genannten gesundheitlichen und sozial-integrativen WiderBenefits von Erwachsenenbildung bis hin zur Reflexion potenzieller Mehrwerte von kultureller Erwachsenenbildung anhand einer Studie bei Volkshochschulen oder Fragen der strategischen Positionierung von politischer Erwachsenenbildung in einer Region. Entsprechend generierten die verschiedenen Workshops einen Fundus an konkreten Mehrwertdefinitionen, auf denen Versuche der Einschätzung und des Messens von Mehrwert aufbauen können. Andersherum argumentierten z.B. die Workshops zum regionalen Bildungsmonitoring oder zur Evaluation im Netz: Diese stellten Instrumente vor, mit denen Mehrwert erfasst werden kann, und diskutierten deren Passung zu den eigenen Vorhaben in der Erwachsenen- und Weiterbildung.

An Tag 2 diskutierten die Beteiligten die Möglichkeit, Mehrwert in europäischen Projekten zu generieren. Karin Dollhausen prägte dabei in ihrer Keynote den zentralen Satz: „Projekte sind Problemlösungen.“ Da mit externer Förderung jedoch immer auch Ansprüche an die Projektträger verbunden sind, gilt es anhand von Kriterien abzuwägen, ob man Projekte tatsächlich beantragt. Als Kriterien können z.B. die Einbindung in bestehende oder neu zu entwickelnde Netzwerke oder die Passung mit dem professionellen Selbstverständnis dienen. Die Ansprüche externer Beteiligter an Projekte rekonstruierten die Teilnehmenden im abschließenden Workshop.

Auch dank der abschließenden Impact-Exercise lieferte die Konferenz zahlreiche Arbeitshilfen für die Erwachsenenbildung zur Bestimmung und Beschreibung vom Mehrwert.

Programm

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Grußwort

Präsentationen Plenum

Workshops

Tag 1

Workshop 1: Internationale Studien (Zusammenfassung) [PDF]

Workshop 2: Politische Erwachsenenbildung (Zusammenfassung) [PDF]

Workshop 3: Kulturelle Erwachsenenbildung (Zusammenfassung) [PDF]

Workshop 4: Grundbildung (Zusammenfassung) [PDF]

Workshop 5: Beratung (Zusammenfassung) [PDF]

Workshop 6: Berufliche Weiterbildung/Lernen am Arbeitsplatz (Zusammenfassung) [PDF]

Workshop 7: Evaluation im Netz (Zusammenfassung) [PDF]

Workshop 8: Regionales Bildungsmonitoring [PDF]

 

Tag 2

Protokoll Interaktives Arbeiten [PDF]

Workshop Impact+ Exercise

 

 

Bildergalerie

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