Ziele

Ziele bis 2030

Erfahren Sie hier mehr über die nationalen und europäischen Ziele der neuen europäischen Agenda für die Erwachsenenbildung.

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Nationale Schwerpunkte

Förderperiode 2022-23

Erfahren Sie hier mehr über die nationalen Schwerpunkte für die Jahre 2022-23: Weiterbildungspfade und Skills for Life.

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Europäische Schwerpunkte

Europäische Agenda

Erfahren Sie hier mehr über die Schwerpunkte und die prioritären Bereiche der neuen Agenda ab 2021.

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Entwicklung

Aktuelle Umsetzung

Erfahren Sie hier mehr zur Entwicklung und Umsetzung der Agenda für die Erwachsenenbildung.

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Die Agenda

Europäische Agenda Erwachsenenbildung

Erwachsenenbildung spielte bei der Umsetzung der Strategie "Europa 2020" eine bedeutende Rolle. Dabei sollten vor allem gering qualifizierte und ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch individuelle Angebote die Möglichkeit erhalten, an Lernprozessen teilzunehmen und ihre Fähigkeiten zu verbessern. Das Ziel war es, Wege zur gesellschaftlichen Teilhabe zu ebnen.

In der "erneuerten europäischen Agenda für die Erwachsenenbildung" wurden die Schwerpunkte der europäischen Zusammenarbeit in der Politik der Erwachsenenbildung für 2012 bis 2020 festgelegt. Sie stützte sich unter anderem auf den Aktionsplan für Erwachsenenbildung (2008-2010) sowie auf den strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (ET 2020).

Der neue strategische Rahmen für die europäische Bildungszusammenarbeit 2021-2030 wurde im Februar 2021 vom Rat der Europäischen Union angenommen. Der Rahmen orientiert sich an eng an den Zielen zur Schaffung eines Europäischen Bildungsraumes. Er greift in seiner Umsetzung auf die Erfahrungen und Instrumente der letzten beiden Jahrzehnte, ET 2010 und ET 2020, zurück.

Die neue Europäische Agenda 2021-2030

Im November 2021 wurde die neue Europäische Agenda für Erwachsenenbildung verabschiedet. In dieser werden die inhaltlichen Prioritäten europäischer Erwachsenenbildungspolitik für die Jahre 2021 bis 2030 mitdefiniert. Die neue Agenda bettet ihre Forderungen und Ziele in die Europäische Säule sozialer Rechte ein. Demnach sollen formale, nicht-formale und informelle Bildungsangebote geschaffen werden, um Kompetenzen zu vermitteln, die zu einem integrativen und sozial gerechten Europa beitragen. Zudem unterstützt sie den angestrebten Übergang in eine digitale und grüne Gesellschaft. Mit den definierten Zielen soll die Erwachsenenbildung als eigenständige vierte Säule des Bildungssystems manifestiert werden.

Europäische Prioritäten der neuen Agenda für Erwachsenenbildung bis 2030

  • Governance
  • Angebot und Inanspruchnahme von Möglichkeiten des lebenslangen Lernens
  • Zugänglichkeit und Flexibilität
  • Qualität, Gerechtigkeit, Integration und Erfolg in der Erwachsenenbildung
  • der grüne und digitale Übergang

Nationale Schwerpunkte der Agenda, nach Empfehlungen des Begleitausschusses (2022-23):

Die nationale Schwerpunkte zur Agenda, nach Empfehlungen des Begleitausschusses, orientieren sich an den europäischen Prioritäten:

  • Stärkung von „Skills for Life“ in den Bereichen Resilienz, digitale Grundbildung, finanzielle Grundbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
  • Im Bereich der Validierung informell erworbener Kompetenzen wird die Bildungsberatung fokussiert.